Die Edukinesiologie (Educare: herausholen, erziehen; Kinesiologie: Lehre der Bewegung) geht davon aus, dass für das Lernen die Kommunikation zwischen Körper und Gehirn eine sehr entscheidende Rolle spielt. Als ein erfolgversprechendes Verfahren der Edukinesiologie ist BrainGymÒ (Gehirngymnastik) bekannt geworden. Hierbei wird mithilfe von Körperbewegungen das Gehirn fit gemacht – man kann dieses Verfahren somit durchaus als Gymnastik für das Gehirn bezeichnen.

 

Negativer Stress sorgt für Blockaden im Körper, infolge derer Lebensenergie und Informationen nicht mehr gut durch den menschlichen Körper fließen können. Bei Anzeichen von Blockaden ist es vor allem wichtig herauszufinden, welche Reaktionen negativen Stress im Gehirn auslösen und zu dem sprichwörtlichen „Brett vor dem Kopf“ führen. Der Stressabbau ist dann ein wichtiges Ziel der Edukinesiologie. Mithilfe edukinesiologischer Verfahren werden Lernblockaden gelöst und somit ein „Lernen“ wieder möglich.  

 

BrainGymÒ besteht aus einer Reihe von lustigen, lebendigen sowie belebenden Übungen, die Menschen dabei helfen, die Lernfähigkeit und damit die Lebensqualität zu erhöhen. Durch das Bewegen von Körperteilen werden über die Nervenbahnen Gehirnteile aktiviert und Blockaden abgebaut. Eine gesteigerte Aktivität im Gehirn verbessert dabei den Zugang zu den einzelnen Gehirnteilen, wodurch diese besser miteinander kommunizieren können. Lernstörungen kann auf diese Weise ursächlich entgegengewirkt werden, da diese in einer Vielzahl von Fällen eine Folge fehlender Zusammenarbeit der einzelnen Gehirnteile sind.  

 

Vor allem bei Kindern in Vorschul- und Grundschulalter können daher die BrainGymÒ-Übungen sehr gut eingesetzt werden, um Lese-, Schreib-, Lern- und Konzentrationsschwierigkeiten zielgerichtet zu begegnen. Auch Jugendliche und Studenten können mit BrainGymÒ ihre Prüfungsangst lindern.

 

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